Rundfahrt über das Jenaer Schlachtfeld
(mit Bus, PKW, Geländefahrzeugen oder Fahrrad)
  • Einführungsvortrag
  • Fahrt über den Aufmarschweg des französischen Korps nach Cospeda
  • Besuch des "Museum 1806" in Cospeda
  • Fahrt zum Dornberg (siehe Punkt 2)
  • Krippendorf - kurze Wanderung zur Bockwindmühle. An der Windmühle stand am 14. Oktober 1806 im Gefecht bei Vierzehnheiligen der linke Flügel der preußischen Division Grawert. Von diesem Punkt kann man sich einen Überblick über die französischen und preußischen Stellungen im o. gen. Gefecht verschaffen.
  • Auf Wunsch der Besucher besteht die Möglichkeit, von Krippendorf aus in Richtung Rödingen zum Bissingdenkmal zu fahren. Dieser mit den Insignien eines Kavallerieoffiziers geschmückte Sandsteinquader ist dem Gedenken des im Gefecht bei Rödingen gefallenen Premierleutnant August Wilhelm von Bissing aus dem sächsischen Chevaulegerregiment gewidmet. Das im Jahr 1858 fertigestellte Bissing-Denkmal war lange Zeit die einzige Gedenkstätte auf dem unmittelbaren Areal den Schlachtfeldes. Die Dauer der Rundfahrt verlängert sich dadurch um ca. 30 Minuten.
  • Fahrt nach Vierzehnheiligen und Besichtigung des Hauptdenkmals der Schlacht bei Jena. Das Denkmal in Vierzehnheiligen wurde zur offiziellen hundertjährigen Gedächtnisfeier am 14. Oktober 1906 eingeweiht. Es trägt auf einer Bronzetafel 53 Namen von in der Schlacht gefallenen Offizieren. Das Pendant dieses Denkmals befindet sich im Ort Hassenhausen, der in der Schlacht bei Auerstedt am heftigsten umkämpft wurde.
  • Von Vierzehnheiligen erfolgt die Fahrt über das Terrain des Hauptgefechtes zum Sperlingsberg bei Kapellendorf.
  • Das Denkmal auf dem Sperlingsberg bei Kapellendorf ist ein im Stil der Bismarcktürme des ausgehenden vergangenen Jahrhunderts errichtetes und begehbares Bauwerk aus Muschelkalk.

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  • Dieser Turm, aus Spendenmitteln gebaut und am 14. Oktober 1907 eingeweiht, dient dem Gedenken der Gefallenen des Korps des Generalleutnant Rüchel. Dieses Korps wurde im letzten Gefecht der Schlacht bei Jena am Sperlingsberg in nur dreißig Minuten vernichtend geschlagen und aufgerieben.
  • Vom Sperlingsberg hat man einen Rundblick über den westlichen Teil des Schlachtfeldes, auf dem sich vor der Schlacht das Biwak der preußischen Hauptkräfte befand. In der unterhalb des Sperlingsberges liegenden Wasserburg war vom 12. Oktober 1806 bis zur Schlacht das Hauptquartier der preußisch-sächsischen Verbündetenarmee untergebracht.
  • Auf Wunsch kann das Museum zur Geschichte der Burg besichtigt werden.
  • Rückfahrt über Frankendorf, B7, Hohlstedt, Isserstedt, Mühltal nach Jena. In Hohlstedt befand sich am Tag der Schlacht das Haupquartier des sächsischen Kontingents der Verbündetenarmee. Auf Wunsch kann in Hohlstedt gehalten und zum "Aus dem Winkel"-Denkmal gewandert werden (ca. 700 m). Das nach seinem Kommandeur Oberstleutnant Julius Heinrich aus dem Winkel benannte sächsische Grenadierbatallion war eine der wenigen Truppenformationen, die sich nach er Niederlage im Gefecht bei Vierzehnheiligen geordnet zurückzog.
  • Bei der Weiterfahrt nach Jena wird auf der Höhe von Isserstedt das Terrain des 4. Gefechts (sächsische Division gegen das französische Korps Auergau) durchquert.
  • Mit dieser Route lernt der Besucher das gesamte Jenaer Schlachtfeld mit seiner Ausdehnung von 6 x 12 km und die wesentlichen historischen Ereignispunkte kennen.
  • Dauer: ca. 4 Stunden
Auf Wunsch der Besucher ist auch eine
andere Kombination möglich. Denkbar
wäre, z.B. auch, den Einführungsvortrag
am Abend im Hotel durchzuführen und den
kommenden Tag für eine Exkursion
über die Areale beider Schlachtfelder
zu nutzen.
Mit Ihren Wünschen wenden Sie sich bitte an:

Institut zur militärgeschichtlichen Forschung Jena e.V.
Markt 15
07743 Jena
Telefon: 03641/50 88 60
Fax: 03641/50 88 61

oder schreiben Sie uns eine eMail: info@jena1806.de
Museum 1806
Telefon: 03641/82 09 25