Rundfahrt über das Auerstedter Schlachtfeld
  • Für das Kennenlernen des Auerstedter Schlachtfeldes empfehlen wir folgenden Ablauf:
  • Einführungsvortrag
  • Fahrt von Jena nach Auerstedt (ca. 34 km). Im Gutshof von Auerstedt befand sich vom 13. bis 14. Oktober 1806 das Hauptquartier der preußischen Hauptarmee, bei der sich auch der König Friedrich Wilhelm III. aufhielt. Heute befindet sich im Gutshof ein Heimatmuseum. Auf den Felder südlich von Auerstedt biwakte vor der Schlacht die preußische Hauptarmee.
  • Weiterfahrt über Eckartsberga, Gernstedt, Poppel und Taugwitz zum Denkmal, das an den Oberbefehlshaber der preußischen Hauptarmee, Generalfeldmarschall Karl Wilhelm Ferdinand, Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel, erinnert. Es wurde im April 1808 auf Veranlassung seines Neffen, des Herzogs Karl August von Sachsen-Weimar und Eisenach auf dem Friedhof von Taugwitz errichtet und 1815 an den Ort umgesetzt, an dem der Herzog von Braunschweig am 14. Oktober 1806 tödlich verwundet wurde. Wir befinden uns hier auf dem Terrain, auf dem die Gefechte des rechten Flügels der preußischen Armee gegen die französische Division Morand stattfanden.
  • Hassenhausen war der am härtesten umkämpfte Ort der Schlacht bei Auerstedt. Hier trafen am Morgen des 14. Oktober 1806 die preußischen Truppen auf die Spitzendivision Gudin des französischen Korps Davout. Hassenhausen wurde schlachtentscheidend, da es den Preußen nicht gelang, den Ort einzunehmen.

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  • Besuch des Museums 1806 in Hassenhausen und Besichtigung des Denkmals, welches die gleiche Gestalt wie das von Vierzehnheiligen hat, und ebenfalls am 14. Oktober 1906 eingeweiht wurde.
  • Fahrt nach Spielberg auf Wunsch (nur mit geländefähigen Fahrzeugen) über den Ranzenhügel und Besichtigung des Terrains, von dem die Avantgarde Blüchers mehrere erfolglose Attacken gegen Hassenhausen ritt.
  • Weiterfahrt über Zwäckwar, Benndorf und Lißdorf. In diesem Gelände wurde der linke Flügel der preußischen Armee durch die französische Dimension Friant umfaßt und schließlich zum Rückzug gezwungen.
  • Eckhardsburg: Vom Bergfriedhof der Burg hat man die Sicht über das gesamte Schlachtfeld und das preußische Aufmarschgebiet. Im Turm selbst befindet sich ein historisches Zinnfigurendiorama, welches eine Schlachtenszene darstellt. Auf dem Gelände der Burgruine fand am 14. Oktober 1806 eines der letzten Rückzugsgefechte statt. Eine Gedenktafel erinnert an die daran beteiligte preußische Einheit.
  • Rückfahrt nach Jena
  • Dauer: ca. 5 Stunden
Auf Wunsch der Besucher ist auch eine
andere Kombination möglich. Denkbar
wäre, z.B. auch, den Einführungsvortrag
am Abend im Hotel durchzuführen und den
kommenden Tag für eine Exkursion
über die Areale beider Schlachtfelder
zu nutzen.
Mit Ihren Wünschen wenden Sie sich bitte an:

Institut zur militärgeschichtlichen Forschung Jena e.V.
über
Herrn Queisser
Markt 15
07743 Jena
Tel.: 03641/50 88 60
Fax: 03641/50 88 61

oder schreiben Sie uns eine eMail: info@jena1806.de